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Tour Das optimale Leben - hinter allen Links verbirgt sich ein Konzertbericht

Tourdaten:

 27.11.07 Haslach i.K.  15.12.07 Bremen  22.01.08 Karlsruhe  14.02.08 CH−Bern
 28.11.07 Tuttlingen  16.12.07 Hannover  24.01.08 Frankfurt⁄M.  15.02.08 CH−Herisau
 29.11.07 Halle⁄Saale  18.12.07 Hamburg  26.01.08 Gera  16.02.08 CH−Solothurn
 01.12.07 Berlin  19.12.07 Hamburg  27.01.08 Nürnberg  18.02.08 A−Wien
 02.12.07 Magdeburg  10.01.08 Lüneburg  29.01.08 Dresden  19.02.08 A−Linz
 04.12.07 Kiel  11.01.08 Stade  30.01.08 Chemnitz  20.02.08 A−Graz
 05.12.07 Lübeck  12.01.08 Cottbus  31.01.08 Kassel  11.05.08 Siegen
 06.12.07 Rostock  14.01.08 Braunschweig  01.02.08 Leipzig  23.06.08 Kiel
 07.12.07 Erfurt  15.01.08 Oldenburg  02.02.08 Berlin  07.07.08 Berlin
 09.12.07 Bamberg  16.01.08 Münster  07.02.08 Dortmund  08.07.08 München
 10.12.07 München  17.01.08 Mannheim  08.02.08 Köln  19.07.08 Lauchheim
 11.12.07 Trier  19.01.08 Bielefeld  10.02.08 Merzig  15.08.08 Neuwied
 12.12.07 Heilbronn  20.01.08 Stuttgart  11.02.08 Ulm  16.08.08 Bonn
 14.12.07 Marburg  21.01.08 Limburg  13.02.08 CH−Zürich  17.08.08 Hanau
 

Hamburg 19.12.2007 Große Freiheit 36

Annett`s 1.Club-Konzert in Deutschland.

Sie hatte ja bereits "Erfahrung" aus der Schweiz und Österreich, aber Sie wollte unbedingt in Hamburg und unbedingt in der Großen Freiheit 36 spielen, wo Sie als Schülerin auch mal ihren Schülerausweis veränderte um Einlaß zu bekommen.
Heute sind alle nur wegen Annett und der Band um Hardy Kayser gekommen, der man heute besonders den Spaß und die Motivation ansehen und auch hören konnte.
Es war ein Genuss zu zuhören, viele auch nicht abgesprochene Einlagen von jedem einzelnen...

Die Große Freiheit 36: der legendäre Club, wo mit den Beatles alles begann und heute leider nur noch wenige Konzerte gespielt werden, hat sich mehr zur Disco verändert. Schade eigentlich.

Mittwoch der 19.12.2007 kurz vor 20:00 Uhr vor der Großen Freiheit 36 in Hamburg. Eine große Menschenansammlung (ca. 1.300) vor dem Club 36 und alle wollten nur eins:

Annett und ihre Band sehen, hören und hier passt es am besten - spüren!
Um das mal gleich vorweg zu nehmen: es war mehr als das!


Vor Beginn des Konzertes war anregendes unterhalten angesagt, neue Bekanntschaften schließen, Drinks zu sich nehmen und auch rauchen. Was man natürlich auch während des gesamten Konzertes machen konnte.
Die Menge wurde auch nicht ruhiger, als dann die Band die Bühne betrat und sich Ihrer Instrumente annahm. Sie tobte, applaudierte und pfiff bis Annett auf die Bühne kam, um ihren ersten Song "Das Optimale Leben" zu präsentieren.


Beim gesamtem Konzert sangen und tanzten die Konzertbesucher jeden Song mit, man hätte auch das gesamte Konzert nur von den Besuchern singen lassen können, es war ein textsicheres und sehr ausgelassenes, dankbares Publikum.
Annett verstand es auch hier wieder alle zu unterhalten, zu verzaubern und zu animieren. Die "Magie" nahm ihren Lauf.

Nach der 30 minütigen Pause präsentierte Annett "Rosenkrieg" vom Balkon, aus der Menge und kündigte Martin Gallop an, der dann, auch wieder nicht abgesprochen, von den Musikern mit Jingle Bells "eingeläutet" wurde. Seine 2 Songs gingen auch hier um ein deutsches Mädchen, diesmal aus Mecklenburg Vorpommen.

19.12.2007 Große Freiheit 36 19.12.2007 Große Freiheit 36 19.12.2007 Große Freiheit 36 19.12.2007 Große Freiheit 36


Anschließend holte er sich Annett mit auf die Bühne, um mit Ihr gemeinsam das Duett zu singen, woraufhin sich Martin Gallop bedankte und verabschiedete und das Konzert mit Annett weiter ging. Die Stimmung im Club war einzigartig.
Am Ende des Konzerts gaben Annett und Band noch 3 Zugaben.

Der Club leerte sich und wir haben, wie mit Annett verabredet, mit verschiedenen Mitarbeitern plaudernd gewartet.
Als Annett sich umgezogen und den Backstagebereich quer durch den Club verließ, um zu der Label internen Weihnachtsfeier zu gehen, bei der ihr für "Das Optimale Leben" Gold überreicht wurde, hatte sie noch ein paar liebe Grüße für ihre Fans auf den Lippen, die ihr hier, falls es oben nicht ging, sehen und hören könnt.

Wir haben Annett noch gefragt, wann Sie jetzt Ihre "Club-Tour" startet und als spontane Antwort kam: "...stimmt, es wird Zeit darüber mal nachzudenken!" Wie Annett den Abend fand, kann man natürlich auch auf dem Video hören und sehen.

Es war ein Konzert, was man mit keinem anderen bestuhlten Konzert vergleichen kann. Es kann jedem wirklich nur empfohlen werden, wenn er mal die Chance hat so ein "Club-Konzert" besuchen zu können. Nutzt diese Gelegenheit, Ihr werdet es nicht bereuen.

Im V.I.P. Bereich des Forums sind noch einige Videoausschnitte und jede Menge Fotos vom Abend zu sehen, viel Spaß damit. Die Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern.

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Tempodrom Berlin 01.12.2007

3000 Leute erwarten Annett Louisan.

Das Licht geht aus und eine Ruhe macht sich breit voller Erwartung auf diesen Abend. Die Musiker betreten die Bühne, Applaus aus allen Ecken. Annett tritt auf die Bühne, die Masse ist nicht mehr zu halten - Annett hat noch keinen Ton gesagt.
Eines gleich vorweg, das Tempodrom ist nicht gerade ein geeigneter Veranstaltungsort für Annetts Musik. Auch wenn sie es geschafft hat 3000 Menschen gleichzeitig zu begeistern, bekamen nur die aus der Manege und dem Unterrang die "Wohnzimmeratmosphäre" direkt zu spüren.

Annett begann Ihr Premierenkonzert und sie fühlt sich sichtlich wohl auf der Berliner Bühne. Das bestätigte sich dann mit jedem Song und auch mit ihren Worten. Das gleich mehrmals, während des gesamten Konzertes. Berlin ist ein besonderes "Pflaster" für Annett. Ihre zweite Heimat nach Hamburg.

Die Videoleinwand im Hintergrund gab den Songs noch ein ganz besonderes i-Tüpfelchen. So wurde bei "Ende Dezember" eine wunderschöne Winterlandschaft gezeigt.

Tempodrom Berlin Tempodrom Berlin Tempodrom Berlin

Nach einer Stunde war Pause.
Nach der 30minütigen Pause, betrat Annett die Bühne um nach drei Songs von jemandem zu erzählen, der ihr es unmöglich machte ein Gespräch zu führen, weil sie von der Musik so in Besitz genommen wurde, dass sie gar nicht anders konnte als zu zu hören und sich näher damit zu beschäftigen.

Ihr gefiel das so gut, dass sie diesen ihr bis dahin unbekannten kanadischen Künstler mit auf ihre Tour nahm. Martin Gallop betrat die Bühne und erzählte von einer Freundin die zufällig auch noch Berlinerin war, jedoch nun ganz weit weg ist. Den dritten Song präsentierten dann Martin ud Annett gemeinsam, Annett im Duett und dann auch noch kein Deutsch?!!! Das war ein geniales Stück, GÄNSEHAUTFEELING: es war ein Song den man unbedingt gehört haben muß.
Als sich Martin dann verabschiedete, ging es mit Annett weiter.
Sichtlich wohl genießt sie den Abend, bekommt Blumen während der Songs und wie sollte es anders sein, eine Flasche Prosecco bei...."das alles wär nie passiert..."

Nach minutenlangen "Standing Ovations" kam Annett natürlich wieder auf die Bühne und präsentierte noch einen Song: das Publikum hielt es nicht mehr auf den Sitzen, man stand, tanzte und genoss die vielen vielen Zugaben der Band und Annett.
Um kurz vor 23 Uhr war dann endgültig Schluß und das Licht ging an, die 3000 begeisterten Konzertgänger in Berlin haben den Saal verlassen und waren gerührt bis erstaunt: was, wen und wie Annett alles bewegen kann?

Tempodrom Berlin


Im Anschluss haben viele das Tempodrom verlassen, Annett konnte es nur gut getan haben, denn sie kam noch um Autogramme zu schreiben. Ca. 150 Personen harrten aus und es hat sich für alle gelohnt. Wir haben bis zum Schluß gewartet und sie dann "entlassen" Feierabend zu machen im Tempodrom.
Sie läßt euch alle schön grüßen, nicht ohne nochmal zu erwähnen, dass es am 02.02.2008 in Berlin ein Zusatzkonzert geben wird.

Wir können es nur empfehlen, es ist auch trotz des Tempodroms unbeschreiblich.
Danke Annett für diesen Abend, Danke der Band und allen die dazu beigetragen haben. Wir sehen uns ja schon in 1 1/1 Wochen wieder und freuen uns schon ganz doll darauf.

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Stadthalle Limburg 21.01.2008

Ein Bericht von Maria aus Koblenz: Vielen Dank für Deine Zeilen und Fotos.

Hallo liebe Fans von Annett Louisan,

ich war gestern in ihrem Konzert in Limburg. Es war gigantisch. Wer schon da gewesen ist wird mich sicher verstehen, wer noch nicht, für den soll dieser kleine Bericht dazu beitragen, die Vorfreude und die Erwartungen noch höher zu schrauben.
Meine Freundin Martina und ihre kleine Tochter Carolin (von allen nur Caro genannt) 9 Jahre alt, waren gestern mit mir bei dem Konzert von Annett Louisan. Alles Weihnachtsgeschenke. Es war für uns alle 3 das erste Konzert mit ihr. Die Spannung wurde seit Oktober 2007 immer unerträglicher und dann war es endlich so weit.

Wir fuhren gestern um 16.00 Uhr von Koblenz zur Stadthalle in Limburg. Wollte sehen, ob wir evtl. schon den Soundcheck miterleben durften. Was soll ich sagen, es war so. Ich bin mit meinem Mitgliedsausweis vom offiziellen Fanclub und dem dazugehörigen Button zum Tourmanager gegangen und habe mich etwas mit ihm unterhalten. Ein sehr zugänglicher Mensch. Er ließ für uns die Tür zum Saal ein Stück auf und wir konnten durchlinsen aber vor allem hören. Unbeschreiblich. Gänsehaut pur. Mir sind die Tränen in die Augen geschossen. So ein Feeling.

Leider hatte dieses Erlebnis dann ein jähe Ende, als andere Besucher dazu kamen und sich überhaupt nicht angemessen benommen haben. Ihr wisst was ich meine. Ein solches Benehmen ist einfach voll daneben. Es kam wie es kommen mußte, die Tür wurde geschlossen und wir höflich gebeten uns zurückzuziehen. Super Schuss.

Aber gut, wir sind dann wieder vor die Halle gegangen und haben gewartet. Es wurde belohnt. Mit den Musikern konnte ich ein paar Worte wechseln und mit Martin Gallop hatte ich ein sehr aufschlußreiches Gespräch in Englisch über seine Musik und natürlich auch über Annett Louisan. Wie peinlich. Im Konzert hat er dann die Dialoge und Geschichten in sehr gutem Deutsch geführt. Ich habe gedacht mich schlägt es vom Sessel. Wir haben dann später in der Autogrammstunde Zeit gehabt diese Peinlichkeit abzulachen. Es war super. Kann Annett Louisan jetzt wirklich gut verstehen dass sie ihn mit auf Tour genommen hat.

21.02.2008 Stadthalle Limburg 21.02.2008 Stadthalle Limburg

Nun zum Konzert. Es beginnt mit einer musikalischen Einleitung durch die Musiker auf der Bühne. Nach einer Minute schwebt Annett Louisan mit festem Tritt herein und geht zum Mikrofon und beginnt zu singen. Da steht dieser Mensch 3 Meter von mir weg und ist mir in diesem Moment so unglaublich nahe. Während des 1. Liedes (ich lasse den Titel hier mal weg) streift ihr Blick durch die Halle. Aber nicht um die Leute zu zählen oder einzuschätzen, sondern um sie einzufangen. Das war so ein bewegender Augenblick der meine Gefühle wieder auf eine Achterbahn gesetzt hat. Dort sind sie immer noch. Ich konnte das sehr gut sehen, da mein Sitzplatz in der 2. Reihe Mitte war.

Und weiter ging es. Lieder quer durch ihre drei Alben. Ein permanentes Wechselbad der Emotionen. Durch ihren Gesichtsausdruck, die Gesten und mit dieser Wahnsinnsstimme hat sie auch den letzten Zuhörer in ihren Bann geschlagen. Das war körperlich zu spüren. Die Emotionen kochten hoch und sie nahm ihre Gäste mit auf eine unglaubliche Reise. Aber ich hatte nie das Gefühl, dass sie mich damit alleine gelassen hat. Viele Konzertbesucher haben mir das in Gesprächen auch bestätigt. Es lag ein unglaublicher Hauch in der Lust. Manches mal traute man sich nicht einmal zu atmen, um ja nichts zu verpassen.

Nach einem Powerlied entließ sie uns in eine kurze Pause. Es herschte gespenstische Ruhe. Die Besucher unterhielten sich, wenn überhaupt nur in gedämpften Ton. Keiner wollte aus dem Traum erwachen. Keiner wollte zurück zur Realität. Aber Toilettengang muß dann doch manches mal sein.

Nach 3 weiteren Liedern hat sie Martin Gallop angekündigt. Warum geht diese Frau nicht zum Film. Reife Leistung mit viel Witz und dieser doch so berühmten Ironie und den kleinen Geschichten.

Martin Gallop ist meiner Meinung nach ein exzellenter Musiker der seine Musik auch wirklich lebt. Die Stimme hat mich sofort an Cat Stevens (Yussof) erinnert. Aber viel besser. Das Duett war der Megagau. Wer hat eigentlich behauptet Annett könne nicht Englisch singen? Habe das doch irgendwo im Internet gelesen. Laßt euch sagen, das stimmt absolut nicht. So sauber sie die deutsche Spache beherrscht, so ist auch ihre englische Aussprache. Die beiden, und natürlich auch wir Zuhörer hatten einen Heidenspaß. Ich dachte, ich sitze mit den beiden irgendwo auf einer grünen Wiese und tauche einfach nur ein, in diese dargebotene Harmonie. Schon wieder dieses Schmetterlingsgefühl. Hört das denn nie auf. Ich kann euch sagen, NEIN! Ich hatte keine Chance mich diesem Zauber zu entziehen.

Martin Gallop verabschiedete sich und er sagte mir später, dass er sich pudelwohl in unserer Mitte gefühlt hat. Das war deutlich zu spüren.

Und weiter im Vollrausch. Annett weiter in Hochform und das Publikum dankbar für so einen unglaublischen Abend. Stehende Ovationen, Mitsingen, Klatschen, Rufen und Trampeln (oft versucht alles gleichzeitig zu machen). Gescheitert.

Aber es war noch nicht zu Ende. Die erste Zugabe waren schon solche Klassiker, mit denen Sie bis zum Ende ihrer Laufbahn leben muß. Die sie aber auch selbst so liebt.
Ich habe nur in ihr Gesicht gesehen und da waren Glück und Zufriedenheit zu sehen, mit einer Spur mentaler Erschöpfung. Sie hat wirklich alles gegeben, alles gefühlt und keinen ihrer Zuhörer enttäuscht. Nein, es war viel mehr, als ich mir erhofft hatte. Hunderte von Konzerten schon gesehen, mit vielen Künstlern schon gesprochen, aber so etwas ist nicht zu toppen. Zitat von Annett: GANZ BESTIMMT NICHT (Ihr kennt das dazugehörige Lied bestimmt).

Dass Annett dann doch noch zu einer Autogrammstunde gekommen ist, war eine so starke Leistung. Vielleicht der schwierigste Part für sie, nach so einem Adrenalincocktail. Ich hatte das Gefühl, dass sie ihre wartenden Fans nicht enttäuschen wollte und hatte für jeden, und damit meine ich wirklich jeden, ein kurzes persönliches Wort. Und immer dieses Lächeln, gepaart mit Energie und Offenheit. Nichts gekünsteltes und sehr nah.

Als Caro und ich dann an der Reihe waren habe ich ihr vom ihrem Fanclub liebe Grüße ausgerichtet und sie hat mich angestrahlt. Hat ihr sehr gut getan. Sie hat mich gebeten, Andy, Kerstin und Martina schön zu grüßen. Die machen einen richtig guten Job. Das
hat Annett wirklich so gesagt. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

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Ankündigung: 16.08.2008 in Bonn

Hier zur Einstimmung auf das Konzert am 16. August 2008 in Bonn ein Prospekt vom Veranstalter:

Prospekt zum Konzert in Bonn

Ein Bericht wird sicher folgen ;-)

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Classic Open Air Berlin Gendarmenmarkt 07.07.2008

Die Konzerte von Annett sind ja für jeden Musikliebhaber ein besonderes Erlebnis, aber eine Open Air Veranstaltung vor so einer Kulisse ist atemberaubend.

Ich hatte das außerordentliche Glück, den Soundcheck mitzuerleben. Es herrschte eine ehrwürdige Stille unter den Zuhörern, die sich nur mit Applaus für die Darbietungen bedankten.

Nachdem Annett die Bühne verlassen hatte, kam ein älterer Herr zu mir und fragte mich, wer das denn gewesen ist. Eine solche Stimme hätte er noch nie gehört und eine solche Ausstrahlung noch nie gesehen. Er wäre jetzt schon so alt und könnte einfach nicht verstehen, warum dieser Dame bisher an ihm vorbeigegangen ist. Ich habe ihm den Namen aufgeschrieben und ich bin sicher, dass Annett einen weiteren Fan dazugewonnen hat.

Der Gendarmenmarkt füllte sich zusehends und die Bühne wurde in ein warmes Licht getaucht. Das Filmorchester Babelsberg begann mit einem musikalischen Vorspiel und geleitetete damit Annett auf die Bühne zu ihrem ersten Lied “Das Gefühl”. Dieser Auftakt hätte besser nicht sein können. Aber wer Annett kennt konnte davon ausgehen, dass sie sich für ihre Begrüßungsansprache etwas besonders einfallen lässt. Sie sagte sinngemäß: Es ist für mich eine Ehre in dieser Stadt zu singen, die ich so sehr liebe, mit Blick auf den Po von Friedrich Schiller. (Gemeint war das Denkmal, das auf dem Gendarmenmarkt steht, mit dem Rücken zur Bühne). Sie richtete einen Dank an das Filmorchester Babelsberg und besonders an ihre Band. Sie wird mich tragen wenn ich falle, sagte sie. Was für ein Kompliment.

Nach allgemeinem Gelächter kam “Das Spiel”. Und es folgten weitere bekannte Lieder in der gewohnten Abfolge zwischen Fröhlichkeit zu den Alltagsgeschichten und Nachdenklichkeit zu den etwas anderen Themen. Wie immer eine so ausgewogene Mischung, wie das “Optimale Leben” sie vorgibt. Aber um das zu erkennen und umzusetzen, bedarf es schon einer gewissen Größe. Die haben nur wenige Künstler, aber Annett hat sie.

07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin

Das Konzert stand ja unter dem Motto: Annett und Freunde. Dazu hatte sie Künstler eingeladen, mit denen sie bereits ein Duett gesungen hatte.

Der erste gute Freund war Götz Alsmann. Annett ging, und der Regen kam. Schade für einen solchen Ausnahmekünstler. Die Schirme wurden aufgespannt, sehr zum Ärger der Fans, die sich in weiser Voraussicht regenfest gekleidet hatten. Aber Götz Alsmann ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen sondern bedankte sich bei den Zuhören mit “Schön, dass noch einige geblieben sind”. Nach zwei Solostücken bat er Annett wieder auf die Bühne und sang mit ihr: Kokettier nicht mit mir. Eine Wahnsinnsdarbietung. Man merkte beiden die Freude dabei an.

Nach der Pause eröffnete das Babelsberger Filmorchester mit “Yesterday” die weitere Abfolge und Annett betrat wieder die Bühne. Nach “Das große Erwachen” kam mein Lieblingslied “Läuft alles perfekt...” Durch die wunderbare Untermalung durch das Orchester wurde die Ruhe und Aussagekraft dieses Liedes noch weiter verstärkt. Hoffentlich gibt es das irgendwann auf CD oder DVD.

Annett begrüßte ihren nächsten Gast, Laith Al-Deen und der Regen war wieder da. Das Duett “Wenn du dich traust” ist ja auch auf der Live-Edition. Aber diese Darbietung so zu erleben war schon etwas ganz besonderes.

Danach der nächste Knaller, “EVE”. Ich glaube ja, egal wie lange die Karriere von Annett andauert, dieses Lied wird ihre Fans immer noch von den Sitzen reißen.

Und weiter im Gefühlstaumel mit dem “Der den ich will” und als nächster Song “Prosecco”.
Durch die Instrumentierung und das Arrangement des Filmorchesters Babelsberg bekam dieses Lied ein ganz anderes Kleid und damit ein ganz neues Image. Fantstisch.

Der letzte gute Freund den Annett auf die Bühne bat war Martin Gallop. Der war mit ihr ja schon auf der letzten Tour unterwegs und das Duett “More than you should know” dürfte den meisten Zuhörern bekannt gewesen sein. Aber immer wieder schön das live so zu erleben.

07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin 07.07.2008 Classic Open Air Berlin

Nachdem sich Annett bei ihren Gästen bedankt hatte und die Blumen verteilt waren, fraget sie das Publikum “Wollt ihr noch ein Lied?” Was für eine Frage Annett!!! Keiner hatte Lust nach Hause zu gehen und so schenkte sie uns noch “Das Liebeslied”. Schön das sie es getan hat.

Das Publikum verabschiedete sie mit stehenden Ovationen und war dankbar für einen so gelungenen Abend. Annett kam nochmal, eingehüllt in einen weißen Bademantel und ziemlich durchnässt, auf die Bühne und bedanke sich bei ihren Fans.

Wieder mal so ein Konzert, bei dem die Emotionen Fahrt aufnehmen und das dazu beitragen kann, dem optimalen Leben doch ein wenig näher zu kommen. Danke Annett.

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©2004 - 2010 Offizieller Annett Louisan Fanclub